Terrazzo ist ein künstlicher mineralischer Werkstoff (Beton) für Fußbodenbeläge.
Er besteht aus einem Bindemittel wie gebrannter Kalk oder Zement und Zuschlägen aus Gesteins- oder Ziegelsplitt und ist fugenlos.
Der traditionelle Terrazzo-Boden wird als so genannter Ortsterrazzo vor Ort im Gebäude gegossen und geschliffen. Durch das Schleifen werden die Körner der Zuschläge sichtbar und bestimmen das Erscheinungsbild des Bodens.
Daneben gibt es auch vorgefertigte Plattenware, die im Gebäude nur noch verlegt werden muss. Durch die Mischung aus dem ggf. eingefärbtem Bindemittel und den verschiedenfarbigen Zuschlägen kann die Farbigkeit des Bodens beeinflusst werden.
Neben homogenen Flächen gibt es auch aufwendiger gearbeitete Böden, in denen verschiedene Felder und Muster aus Mosaiksteinen eingearbeitet sind.
Bereits in antiken römischen Villen finden sich Terrazzoböden. Ab dem Mittelalter erfreute sich der Baustoff besonders bei Privatbauten in Venedig großer Beliebtheit.
Um 1900 war Terrazzo wieder ein beliebtes Material für Fußböden in Küchen und Hauseingängen.
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